Die Mitglieder

Astrid Bassauer
Gabriele Gillner
Gabriele Herlyn
Angelika Kellinghusen
Beatrice Kretschmer
Viola Kundrun
Madeleine Marx
Anke Menyesch
Annette Pauw
Hannelore von Reiche
Imogen Schnippenkoetter-Thomsen
Gabriele Schulemann
Stefanie Stoltzenberg-Spies


Ehrenmitglieder:
Ingeborg Servatius
Peter Schmidt
 

 

Spendenkonto

 

 

Hamburger Sparkasse
DE72200505501221129990

 

 

 

 

Die Spenden an Licht im Schatten sind selbstverständlich absetzbar.

Interner Bereich


Der Mann, der uns das Logo gab - Peter Schmidt 2012/13

"Licht im Schatten e.V. - 16 Hamburger Frauen für suchtkranke Kinder " - Von Anfang an ist der Design-Künstler im Hintergrund dabei. Für die erste Kunst-Auktion zu Gunsten vom "COME IN!" kreiert der international berühmte Hamburger einen Flakon. Dann erfindet er für den gemeinnützigen Verein den Namen und das unverwechselbare Logo. Aus Freundschaft für die 16 engagierten Hamburgerinnen, die sich seit 20 Jahren um suchtkranke Kinder und Jugendliche kümmern. Die unermüdlich für das "COME IN!"- die Fachklinik mit Wohnheim - Spenden auftreiben und sich aktiv einbringen. Immer im Hintergrund als Ratgeber, Förderer, Kontakter - Peter Schmidt.

Natürlich war der Designer auch bei der großen Benefiz-Kunstauktion von "Licht im Schatten" e.V. im November 2012 in den Deichtorhallen mit von der Partie. Als Gast und als Sponsor:

Er stellte eine ihm gewidmete Originalzeichnung für den guten Zweck zur Verfügung. Über dieses großzügige Geschenk waren die 16 "Lichter" sehr erfreut. Aber auch die Klienten des "COME IN!" erhalten ein Jubiläumsgeschenk von Peter Schmidt: gemeinsam wird man im Sommer das Musical Rocky besuchen.

Peter Schmidt hat ohne viel Aufhebens schon früh Honorare für soziale Einrichtungen gespendet, aus dem Wissen heraus, dass sein Leben mehr von Licht als von Schatten begleitet ist.

Ich habe ihn in seinem Atelier im Mittelweg getroffen und mit ihm über seine Arbeit, seine Kunst, sein Engagement gesprochen.

Mir gegenüber sitzt ein sehr höflicher, zurückhaltender, dunkel gekleideter Herr, der bewusst leise spricht, eine asketische Erscheinung, durchaus einschüchternd in seiner Ruhe und Gelassenheit. Während des Gesprächs wird der "Meister" immer wieder ans Telefon gerufen, er ist gefragt, international. Doch genießt er inzwischen den Luxus des Auswählens, nicht mehr alles machen zu müssen.

In seiner Abwesenheit betrachte ich die Bilder im Besprechungsraum genauer. Es sind farbenprächtige, wunderschöne Muster, Stoff-Entwürfe für Kimonos. Originale, die Peter Schmidt aus Japan mitgebracht hat. Dem Land, das er oft bereist, der Religion, die ihn fasziniert, der Kunst ,die er sammelt. Einen Teil davon hat er dem Museum für Kunst und Gewerbe vermacht.

Geben, zurückgeben, was man selbst empfangen hat, ist ihm wichtig. Er empfindet eine große Verantwortung für junge Menschen.

Mit großer Wärme spricht er von seinen Eltern, der Liebe, die er erfahren hat, dem Grundvertrauen, das er entwickeln konnte. Nicht gezwungen zu irgendeinem Beruf, sondern früh gefördert in seinem Talent.

Natürlich habe ich ihn nach der "Designer-Droge" gefragt. Und ebenso klar hat er geantwortet. Er braucht keine Droge um kreativ zu sein. Schärfe, Klarheit, Wachheit und die Intuition des Augenblicks sind die Grundlagen seines Erfolgs.

Und so lautet Peter Schmidts Rat an junge Menschen: "Gestaltet Eure Zukunft selbst und entwickelt ein Lebenskonzept".


Frauke Stroh Kulturjournalistin